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sehr übersichtliche Website, super Produkte, kaufe auf Empfehlung ein.Conium maculatum: |
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von Didier Grandgeorge | |
“Gnädige Frau, wir müssen Ihr Kind als blind betrachten, es ist Zeit, sie in einer Sonderschule anzumelden.“ Wir haben Februar 2002 und A’s Mutter hört Dr. C. zu, einem Augenarzt, der die gesundheitliche Lage ihres Kindes diagnostiziert. Im Alter von sechs Jahren kommt sie als komplett blockiertes kleines Mädchen in meine Praxis. Ständig bedeckt sie ihre Augen mit beiden Händen. Sie verspürt ein brennendes Gefühl, ihre Augen sind blutunterlaufen, besonders auf der linken Seite, und eitern morgens. Was die Diagnose betrifft, so sind nach einem kompletten Check-up durch unsere hervorragenden Pariser Kollegen mehrere Hypothesen in Betracht gezogen worden. Die Augenspiegelung zeigte eine Atrophie des retinalen Pigmentepithels, besonders auf der linken Seite. Ein frühes Usher-Syndrom wird erwogen (genetische Krankheit, die auch den Hörverlust erklären würde), aber auch ein psychologisches Trauma wird nicht ausgeschlossen, obwohl es derzeit keine psychotherapeutischen Anhaltspunkte gibt. Das psychologische Trauma des Kindes wurde ausgelöst durch folgenden Vorfall: An einem sonnigen Tag, als A. 18 Monate alt war, kam es zu einem heftigen Streit zwischen ihren Eltern. Sie waren zu Fuß auf einem schneebedeckten Feld unterwegs und A. wurde von ihrer Mutter auf dem Arm getragen. Das Kind hatte zuvor auf einen Sessel - im Wohnzimmer der gemeinsamen Ferienwohnung in einem Skigebiet - uriniert, und der Vater machte seiner Frau Vorwürfe, sie vernachlässige die Sauberkeitserziehung des Kindes, während die Mutter einwandte, dass es dafür noch zu früh sei. Der Streit eskalierte und endete damit, dass der Vater heftig auf seine Frau einschlug. Daraufhin trennten sie sich und A. sah ihren Vater nur noch selten. A. war das einzige Kind des Paares und der Vater hat jetzt eine neue Partnerin. Mit einem so schwierigen Fall konfrontiert, zog ich die Rubrik „Lichtscheu“ im Abschnitt „Augen“ in Kents Repertorium zu Rate: In der Haupt-Rubrik werden 192 Mittel vorgeschlagen, und keine der vorgeschlagenen Unter-Rubriken erweckte mein näheres Interesse. Als ich merkte, dass ich auf diesem Wege zu keiner Lösung finden würde, prüfte ich zunächst die Hypothese, ob die Lichtscheu, die angesichts ihrer großen Intensität zur Erblindung führen würde, unter Umständen psychosomatisch bedingt sein könnte: das Kind flieht vor dem Licht. Wie es manchmal so ist, gibt es in Kents Repertorium unter GEIST UND GEMÜT eine Rubrik „Lichtscheu“, die sieben Mittel enthält, von denen nur eins dreiwertig ist: Conium maculatum. Folglich verschrieb ich Conium maculatum in ansteigenden Potenzen; C15, C18, C24, und schließlich C30, eine Dosis alle zwei Wochen. Dies erfolgte nach einer Ausleitungsbehandlung mit Potenzen der Impfstoffe, mit denen sie geimpft worden war, und die eine energetische Barriere für die Heilung bilden könnten (besonders die Hepatitis B-Impfung, deren Nebenwirkungen schon mehrfach bei Ophtalmologiekongressen erwähnt wurden). Follow-up: A. kommt drei Monate später wieder und ist deutlich gebessert. Wir können endlich ihre schönen Augen sehen, denn sie verbirgt sie jetzt nicht mehr. Ihr Verhalten hat sich gebessert. Erstaunlicherweise ist der Hörverlust auf 30% ohne Hörgerät gesunken, und mit Hörgerät hört sie inzwischen normal! Wir setzen die Behandlung mit Conium maculatum C200, Einmalgabe fort. Nach einem weiteren Monat 1M (1); wieder einen Monat später, 10M, jeweils eine Einzeldosis. Zwei Monate später kommt sie wegen hartnäckiger Halsschmerzen. Ihr Vater hat eine neue Partnerin und möchte nicht mehr bei ihr im Zimmer schlafen, wenn sie zu Besuch kommt. Lachesis C15 als Einzelgabe wurde verschrieben; Lachesis ist das Hauptmittel bei Ödipus-Komplex und seiner charakteristischen Eifersucht. Kommentar: |
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Conium maculatum (Schierling) ist eine Pflanze, deren Eigenschaften seit der Antike gut bekannt sind, und die eine bedeutsame Rolle bei Sokrates’ Tod gespielt hat. Sie bewirkt eine allmählich aufsteigende Lähmung, so dass der Verurteilte bis zum Ende sprechen kann. Sokrates letzte Worte waren: „Kriton, wir schulden dem Asklepios einen Hahn. Wirst du daran denken, die Schulden zu bezahlen?“ (Asklepios ist der griechische Gott der Medizin). |
Hahnemann, der Begründer der Homöopathie, heißt auf Englisch ‚man-rooster’ („rooster“ bedeutet auf Deutsch „Hahn“). Der Hahn steht für die doppelte Symbolik des Mannes: Frauenheld, Opfer seiner sexuellen Impulse, und Prophet. Der Hahn zeigt auch den Tagesbeginn, das Morgengrauen, an. Hier hat er seine sexuellen Triebe sublimiert und seine gesamte Energie auf die obere Körperhälfte konzentriert, um sich Zugang zu Wissen und Erkenntnis zu verschaffen. Daher heißt die Botschaft, die uns Sokrates lehrt: „Erkenne dich selbst!“(“Know thyself!”) |
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In unserem Fall schottet sich A. von den Mitteln ab, die den Zugang zum Wissen ermöglichen: erstens durch ihre Taubheit, zweitens durch ihre Blindheit. Diese Tragödie entwickelt sich im Alter von achtzehn Monaten, einer wichtigen Phase in der psychologischen Entwicklung, wenn der Einfluss des Vaters dem Kind das Verlassen der oralen Phase und der symbiotischen Beziehung zur Mutter ermöglichen muss; der Vater ist der Repräsentant der Gesellschaft. Dr. C.’s Vorschlag, das Mädchen in ein Internat zu geben und damit von ihrer Mutter zu trennen, ist der Auslöser, die sie dazu veranlasst, eine homöopathische Behandlung zu suchen. Conium maculatum ermöglicht in seiner Eigenschaft als homöopathisches Mittel der Menschheit eine Neuentdeckung des Wegs zum Wissen, indem es die Energien aus den niederen in die höheren Chakren (wie sie die Tibeter nennen) bewegt. |
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(1) C 1000 Korsakoff | |
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Literatur GRANDGEORGE, D., L'esprit du Remède homéopathique, Edicomm Ed., Juan-les-Pins, 2003. KENT, J.T., Repertorium der homöopathischen Materia medica, Sett Dey Ed. Calcutta, 1974. Platon, Phaidon, 118a |
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Kategorie: Fälle |
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